WW Frischer Wind

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Aktuelle Einträge

  • 23. November 2020 — Endlich handeln und entscheiden!

    WW Frischer Wind

    Im vollen Verständnis für die gegenwärtige Situation und die damit einhergehenden strengen Regeln, stellt sich dennoch die Frage, nach gutem und klugem politischen Handeln und Entscheiden im Sinne der Bevölkerung.

    Die Stadt hat in ihrem Zuständigkeitsbereich entschieden, den Weihnachtsmarkt abgesagt und trotz allem versucht mit dem erweiterten Wochenmarkt eine kleine Alternative zu schaffen. Die Landesregierung und sie tragenden Fraktionen tun dies leider bisher nicht.
    Warum kann die Landespolitik nicht einfach sagen: Auf Grund der Einschränkungen werden den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens Rahmenbedingungen gegeben, für das was machbar ist.
    Und machbar ist ohne Weiteres den Handelsunternehmen zu ermöglichen die Geschäfte an einem oder mehreren Sonntagen in der Vorweihnachtszeit zu öffnen – natürlich freiwillig und unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Warum wird nicht auf die Verantwortung des Einzelnen gebaut? Wir sind überzeugt, dass im Fall der Freiwilligkeit jedes Handelsunternehmen für sein Unternehmen und seine Mitarbeiter die beste und einvernehmliche Lösung finden wird.
    Bezüglich der Corona-Lage würde dies eine Entspannung bringen, Einkäufe finden nicht im Internet statt, sondern lokal, stärken die Wirtschaft und Verteilen das Kaufinteresse vor Ort auf sieben Tage in der Woche.

    Und nicht zu vergessen, wir reden zurzeit intensiv über die Entwicklung unserer Städte der nächsten Jahre. Der strukturelle Wandel ist in den Innenstädten längst angekommen. Der Online-Handel boomt. Wenn nicht jetzt aktiv gegen diesen Trend gesteuert wird und zusätzlich resultierend aus der derzeitigen Situation Gaststätten und Händler ihre Geschäfte aufgeben müssen, werden wir nicht mehr über verkaufsoffene Sonntage diskutieren müssen, weil es keine Geschäfte mehr geben wird, die diese nutzen können.

    Wir fordern den Oberbürgermeister auf, proaktiv der Landesregierung und den Vertretern der Landespolitik entgegenzutreten.
    Wir fordern die Landesregierung auf, endlich eine schnelle und unbürokratische Lösung für die Sonntagsöffnung der Läden in der Vorweihnachtszeit zu schaffen.
    Die Zeit drängt! Woche um Woche vergeht und keinerlei Bewegung ist in Sicht. Man wird das Gefühl nicht los, dass die Landesregierung hier auf Zeit spielt – mit allen Konsequenzen!

    Für die Fraktion
    weimarwerk bürgerbündnis – FDP – Piraten
    Prof. Dr. Wolfgang Hölzer

    weimarwerk

  • 14. Oktober 2020 — Stadtratssitzung am 14.10.2020 – Anträge zur Kultur- und Stadtentwicklung

    WW Frischer Wind

    Zur Stadtratssitzung am 14.10.2020 hat die Fraktion weimarwerk-FDP-Piraten drei Anträge zur Kultur- und Stadtentwicklung, zwei gemeinsam, mit Unterstützung der SPD eingereicht.

    Ausgehend von der neuen Tourismuskonzeption, die Weimar als »die schönste Bühne für Kultur und Kreativität in Europa« sieht, sehen wir eine große Chance, aufbauend auf dem beliebten Kunstfestmotto »Weimar liegt am Meer«, neue Formate und einzigartige Aufführungsorte zu entwickeln, die den Weimarer Sommer bereichern und für Touristen wie auch für Weimarer selbst attraktiv sein werden.
    Das sanierte Freibad und die Seebühne sind wunderbare Orte, die zum Verweilen, Träumen und Erholen einladen. Sie sollten neu gedacht und in den Sommermonaten verstärkt genutzt werden (z.B. Open-Air-Kinonächte, Kino-Familiensonntage, Jazz-Reihen, besondere Badeerlebnisse im Schwanseebad an ausgewählten Sommernächten durch Illumination von Sprungturm, Bäumen und Wasserflächen)

    Weimars Innenstadt soll zum sommerlichen Spiel- und Begegnungsort werden. Durch die Installation weiterer Wasserspiele oder Wasserläufe (ähnlich denen am Herderplatz und in der Ferdinand-Freiligrath-Straße) wird in den heißen Sommern die Aufenthaltsqualität deutlich erhöht. Jung und Alt kann sich an den dafür geeigneten Plätzen versammeln und die Abkühlung genießen. Wasserspiele im innerstädtischen Bereich können darüber hinaus in den Sommermonaten positiv zur Kühlung der Umgebung beitragen.

    Das E-Werk-Gelände ist bereits heute ein einzigartiger Ort für Kultur und Kreativität. Dieser Ort muss nicht nur erhalten, sondern sollte als urbaner Stadtraum weiterentwickelt werden. Das Konzept der Betreiber des Lichthauskinos von 2012 kann als Grundlage dienen, um mit den ansässigen Nutzern des Geländes eine tragfähige Konzeption für die Zukunft dieses wichtigen innerstädtischen Areals zu entwickeln.

    Insbesondere die Anträge 274 und 275 sehen wir auch als weitere Untersetzung des gemeinsamen Antrages von CDU, SPD und weimarwerk-FDP-Piraten »Naherholungswert steigern« – DS 2020/​149/​A, in dem es zunächst um eine fachliche Analyse zum Naherholungswert Weimars geht und letztlich Maßnahmen zur Steigerung dessen ergriffen werden sollen.

    Für die Fraktion
    Prof. Dr. Wolfgang Hölzer

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    weimarwerk

  • 03. März 2020 — Herzlich Willkommen!

    Unsere gemeinsame Fraktion

    Heute haben wir den Oberbürgermeister informiert, dass die Mitglieder des Stadtrates Hagen Hultzsch (FDP) und Oliver Kröning (Piraten) mit dem weimarwerk mit Wirkung vom 01. März eine Fraktionsgemeinschaft bilden.
    Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.

    Prof. W. Hölzer

    01.03.2020

    weimarwerk

  • 02. März 2020 — Ortsteilbürgermeisterwahl am 22. März in Oberweimar/​ Ehringsdorf

    Andreas Ender OTB

    Der langjährige Ortsteilbürgermeister von Oberweimar/​ Ehringsdorf Karl-Heinz Kraass hat aus gesundheitlichen Gründen zum 31. März sein Amt niedergelegt.
    Wir freuen uns sehr, dass Andreas Ender sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nun auch auf »Seinen« Ortsteil ausdehnen möchte. Wir unterstützen Ihn dabei tatkräftig, gemeinsam mit der CDU.

    Andreas Ender stellt sich kurz vor:


    Ich bin Andreas Ender, selbstständiger Elektromeister, 51 Jahre.
    Mit meinen 3 Kindern und meiner Partnerin lebe ich so lang ich denken kann in unserem wunderbaren Oberweimar/​ Ehringsdorf. Als Familie sind wird hier tief verwurzelt.
    Traditionen leben und fördern und dabei neue Ideen und Anregungen gemeinsam voranbringen und das persönliche Miteinander aktiv gestalten – das ist seit vielen Jahren mein Antrieb, ob als Betreuer des Nachwuchs´ im VFB Oberweimar oder als General im Handwerker-Carneval.

    Mein Ziel:
    Oberweimar/​ Ehringsdorf als attraktiven Ort zum Wohnen und Leben stärken.

    Erste Punkte hierbei sind für mich:

    • die Umgestaltung des Angers endlich beginnen
    • Beleuchtung der Belvederer Allee und Verlängerung des Fußweges bis nach Neuehringsdorf
    • Gemeinschaft stärken – Aktionen wie den öffentlichen Adventskalender stärker in den Vordergrund rücken
    • Problematik Feuergässchen – im Sinne der Anwohner klären

    Bitte geben Sie mir am 22. März Ihre Stimme und wählen Sie mich zu Ihrem Ortsteilbürgermeister.

    Dem können wir uns als weimarwerk bürgerbündnis nur anschließen:
    Bitte gehen Sie wählen und geben Sie Andreas Ender Ihre Stimme.

    Haben sie Fragen, Ideen oder Wünsche – wir sind für Sie da. Bitte nehmen Sie direkten Kontakt zu uns auf.

    weimarwerk

  • 01. Mai 2019 — Mobiles Weimar

    Mobiles Weimar

    Unter Leitung von Prof. Hölzer erarbeitete der Wirtschaftsausschuss einen Änderungsantrag für ein ganzheitliches zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept »Weimar 2020–2030«.

    Themen wie Rad- und Fußgängerverkehr, ÖPNV, Mobilitätsmanagement, Citylogistik, Elektromobilität und weitere Alternativen wie Brennstofftechnologien sind in ihrer Gesamtheit zu betrachten und in ein gesamtstädtisches Konzept einzubinden. Ziele sind eine gute Fuß- und Radverkehrs- Infrastruktur, eine nutzerfreundliche Anbindung der Ortsteile und des Landkreises, die bessere Anbindung der Großwohnsiedlungen um einer weiteren sozialen Segregation entgegenzuwirken, die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität.
    Das alles mit dem Hauptaugenmerk auf Verkehrsvermeidung, Verlagerung auf umweltschonende Verkehrsmittel und der weiteren Reduzierung klimarelevanter Gase, von Lärm und Feinstaub. Im Ergebnis soll ein Maßnahmenkatalog aller Projektpartner (Stadt, Stadtwerke, Weimarer Wohnstätte, Bürgerenergiegenossenschaften,…) stehen. Bereits vorhandene Konzepte, wie zum Radverkehr werden eingebunden.

    Leider hat die Fraktion der Grünen den mehrheitlich entwickelten Änderungsantrag nicht mitgetragen, so dass er im Stadtrat nicht abgestimmt werden konnte. Der OB hat dessen ungeachtet die weitere Bearbeitung zugesagt. Nur gemeinsam mit Vernunft und Weitsicht kann Weimar einen Beitrag zur Reduzierung von Schadstoffen leisten.

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